Ich finds immer wieder faszinierend, dass manche Männer vehement darauf bestehen, dass Frauen niemals nicht lustig sein können, trotzdem wir in einer Welt leben, wo es Frauen wie Tina Fey, Anke Engelke, Evelyn Hamann, Nora Ephron und Frau Cindy gibt.
Dennoch hat Freund Heartiste (aka Roissy, aka Barbara Cartlands jüngerer Bruder. Ich mein "Heartiste" pfffff! :D) einen "Artikel" "verfasst" in dem es mal wieder darum geht, dass nur Männer lustig sind, weil es evolutionär so für sie vorgesehen ist. Also bitte. Wir wissen doch alle, das Menschen nie etwas evolutionär irrelevantes tun! Weiter führt er aus, dass Frauen ganz speziell auf schlechte, gemeine Witze stehen. Das mache sie an.
Posts mit dem Label Logophilie ist überall werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Logophilie ist überall werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Donnerstag, 12. Juli 2012
Donnerstag, 4. August 2011
Bah, wat für Worte II
Nun folgt Teil 2 der beliebten Blogreihe. Lang erwartet, nun endlich da.
Teil 1 findet ihr hier
Das heutige Schlagwort ist:
"Meine Frau sagt das auch!"
Wird besonders gern von antifeministischen Mitmenschen benutzt, um ihre Thesen zu bekräftigen.
Funktioniert leider nicht so gut, weil:
A)
Ist es zu erwarten, dass bei einem maskulistischen Mann die Frau eventuelle anderslautende Meinungen eher für sich behält (Frauen sollen ja so harmoniebedürftig sein ;))
B)
Die Frau wahrscheinlich mit ihren "Frauenleiden" wie Belästigung, Sexismus etc. wahrscheinlich nicht zu ihrem Gatten gelaufen kommt. Zumindest wenn er einer der Konsorten ist die von permanenter Frauenbevorzugung in allen Bereichen reden, und Frauen das Recht auf körperliche Unversehrtheit aufgrund ihrer Kleidung absprechen. Nur so ein Gedanke....
C)
Ist es gut möglich, dass der Gatte sie so lange bequatscht hat, bis sie ihm zustimmt.
(Oh stimmt, Schatz, jetzt wo du´s sagst, ich hatte tatsächlich ein T-Shirt mit V-Ausschnitt an, völlig klar, dass sich der betrunkene Mann am Bahnhof nicht mehr unter Kontrolle hatte und mir an die Möpse gefasst hat. Ich Dummerchen!)
Richtig schlimm wird es, wenn es in allen Bereichen so ist, und die Frau eines Hardcoremaskulisten irgendwann davon überzeugt ist, dass sie dem Manne in allen Bereichen untertan ist, und froh, dass sie nur ihrem eigenen Mann zu sexuellen Diensten verpflichtet ist.
Eine kurze Schweigeminute für diese armen Frauen.
So, aber selbst wenn A-C nicht zutreffen, macht es diese einzelne Frau nicht zu einer verläßlichen Quelle für das, was alle Frauen wollen.
Aber, wie ich ja bereits geschrieben hatte, manche Männer neigen dazu Frauen als große homogene Gruppe zu sehen.
Bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt:
Du schreibst, ich schüttele fassungslos den Kopf
Teil 1 findet ihr hier
Das heutige Schlagwort ist:
"Meine Frau sagt das auch!"
Wird besonders gern von antifeministischen Mitmenschen benutzt, um ihre Thesen zu bekräftigen.
Funktioniert leider nicht so gut, weil:
A)
Ist es zu erwarten, dass bei einem maskulistischen Mann die Frau eventuelle anderslautende Meinungen eher für sich behält (Frauen sollen ja so harmoniebedürftig sein ;))
B)
Die Frau wahrscheinlich mit ihren "Frauenleiden" wie Belästigung, Sexismus etc. wahrscheinlich nicht zu ihrem Gatten gelaufen kommt. Zumindest wenn er einer der Konsorten ist die von permanenter Frauenbevorzugung in allen Bereichen reden, und Frauen das Recht auf körperliche Unversehrtheit aufgrund ihrer Kleidung absprechen. Nur so ein Gedanke....
C)
Ist es gut möglich, dass der Gatte sie so lange bequatscht hat, bis sie ihm zustimmt.
(Oh stimmt, Schatz, jetzt wo du´s sagst, ich hatte tatsächlich ein T-Shirt mit V-Ausschnitt an, völlig klar, dass sich der betrunkene Mann am Bahnhof nicht mehr unter Kontrolle hatte und mir an die Möpse gefasst hat. Ich Dummerchen!)
Richtig schlimm wird es, wenn es in allen Bereichen so ist, und die Frau eines Hardcoremaskulisten irgendwann davon überzeugt ist, dass sie dem Manne in allen Bereichen untertan ist, und froh, dass sie nur ihrem eigenen Mann zu sexuellen Diensten verpflichtet ist.
Eine kurze Schweigeminute für diese armen Frauen.
So, aber selbst wenn A-C nicht zutreffen, macht es diese einzelne Frau nicht zu einer verläßlichen Quelle für das, was alle Frauen wollen.
Aber, wie ich ja bereits geschrieben hatte, manche Männer neigen dazu Frauen als große homogene Gruppe zu sehen.
Bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt:
Du schreibst, ich schüttele fassungslos den Kopf
Donnerstag, 7. April 2011
Bah wat für Worte! Teil I
Bekanntermaßen bin ich ja ab und an mal auf maskulistischen und Pick-Up Blogs unterwegs, wo einem die schönsten und farbenfrohsten Metaphern und Formulierungen über den Weg laufen.
Auch unheimlich originell, zumindest vor dem 10.000sten Lesen. Leider ist es nämlich so, dass Formulierungen quasi Wanderpokale sind, die von Blog zu Blog und Kommentator über Kommentator weitergereicht werden.
Die muß man unbedingt für die Nachwelt festhalten, von daher meine neue (und erste!) Serie.
Auch lässt sich an ihnen ganz hervorragend die Geisteshaltung des Verfassers erkennen. Deswegen wird immer eine kleine küchenpsychologische Typisierung mitgeliefert. Bon Appetit. :)
Teil 1: Des Kaisers neue Kleider
Die meisten werden wissen, worum es in dem Märchen geht, für Unbedarfte hier.
Wird gerne von super-nicht-politisch-korrekten Mitmenschen benutzt, die als einzige offensichtlichste Mißstände erkennen und anprangern (quasi die fehlende Kleidung erkennen).
Sie verstehen sich als Retter des Abendlandes, Recken im Dienste der Rechtschaffenheit, Diener der Wahrheit.
Alles läuft schief in Deutschland und dem Rest der Welt, und sie sind die einzigen, die kommen, sehen und durch Lösungen überzeugen.
Bevorzugte Themen:
-Journalismus
-Quotenregelungen (männlich & weiblich)
-Queertheorie
-Anerkennung von Homosexualität als gleichwertig der Heterosexualität.
-Femizentriertertes Schulwesen, das unsere Söhne als weichgespülte......*zzzzzzzzz*
Oh,entschuldigung, ich muß kurz eingenickt sein.
Wie dem auch sei, gerne wird es begleitet von entrüsteten Wortschwallen alá "Das wird man ja wohl mal sagen dürfen".
Fortsetzung folgt.....
Auch unheimlich originell, zumindest vor dem 10.000sten Lesen. Leider ist es nämlich so, dass Formulierungen quasi Wanderpokale sind, die von Blog zu Blog und Kommentator über Kommentator weitergereicht werden.
Die muß man unbedingt für die Nachwelt festhalten, von daher meine neue (und erste!) Serie.
Auch lässt sich an ihnen ganz hervorragend die Geisteshaltung des Verfassers erkennen. Deswegen wird immer eine kleine küchenpsychologische Typisierung mitgeliefert. Bon Appetit. :)
Teil 1: Des Kaisers neue Kleider
Die meisten werden wissen, worum es in dem Märchen geht, für Unbedarfte hier.
Wird gerne von super-nicht-politisch-korrekten Mitmenschen benutzt, die als einzige offensichtlichste Mißstände erkennen und anprangern (quasi die fehlende Kleidung erkennen).
Sie verstehen sich als Retter des Abendlandes, Recken im Dienste der Rechtschaffenheit, Diener der Wahrheit.
Alles läuft schief in Deutschland und dem Rest der Welt, und sie sind die einzigen, die kommen, sehen und durch Lösungen überzeugen.
Bevorzugte Themen:
-Journalismus
-Quotenregelungen (männlich & weiblich)
-Queertheorie
-Anerkennung von Homosexualität als gleichwertig der Heterosexualität.
-Femizentriertertes Schulwesen, das unsere Söhne als weichgespülte......*zzzzzzzzz*
Oh,entschuldigung, ich muß kurz eingenickt sein.
Wie dem auch sei, gerne wird es begleitet von entrüsteten Wortschwallen alá "Das wird man ja wohl mal sagen dürfen".
Fortsetzung folgt.....
Abonnieren
Posts (Atom)