Samstag, 26. Februar 2011

Mittwoch, 16. Februar 2011

Stuart McBride

So, in diesem Blog soll es ja auch um Bücher gehen.

Im Moment lese ich die Thriller von Stuart MacBride, und ich muss sagen, ich bin schier begeistert!
Die Bücher sind großartig geschrieben, atmosphärisch dicht, mit überraschenden Wendungen und, was fast das Wichtigste ist: Mit richtigen Polizisten, richtigen Menschen! :D

Ich habe zugegebenermaßen auch die Bücher von Cody McFadyen (schon wieder ein Mac) verschlungen, aber bei ihm hapert es an den Hauptpersonen und den Dialogen. Da häufen sich dann auch gern mal Platitüden wie: "Zeit dem Mistkerl eins in die Fresse zu geben" und "Schnappen wir den Mistkerl". Auch die Figuren sind eher stereotyp angelegt. Darauf werde ich aber mal in einem anderen Beitrag eingehen.

Nun aber: MacBride.
Was soll ich sagen, sein Logan McRae ist ein ziemlich normaler Typ, guter Polizist, geht auch gern mal einen trinken. Er ist mehr der "Held wider Willen", der trotzdem den Launen eines normalen Polizeibetriebs unterworfen ist. In Aberdeen gibt es keine Sondererlaubnisse oder Helikopter, stattdessen rostige Leihdienstwagen und Anschisse vom Polizeipräsidenten.
Was macht also die Bücher so besonders?
Zuallererst die Tatsache, dass McRae nicht abgestumpft ist. Ihm wird schlecht, wenn er üblen Gerüchen ausgesetzt ist, auch mal bei der Obduktion von Kindern, er schwärmt für die eine oder andere Kollegin, ohne ein Frauenheld oder ein verstörter Einzelgänger zu sein, er unterhält gute Beziehungen zu seinen Vorgesetzten, ohne der Golden Boy oder der Rebell zu sein.

Auch eben jene Vorgesetzten und Kollegen werden in die Storys eingefügt, anstatt bloße Stichwortgeber zu sein. Sie sind zum Teil unheimlich schillernd (z.B. DI Steel, die kettenrauchende, lesbische, faltige Ladykillerin)
und entwickeln sich weiter, man freut sich jedesmal, wenn sie in einem weiteren Buch vorkommen. Das hat man selten bei Thriller-Nebenfiguren.

Die Verbrechen die in den Büchern geschehen, werden nie voyeristisch und reißerisch beschrieben, aber doch immer eindringlich genug, dass einem mulmig wird (mir zumindest).
Manchmal sind es klassische Whodunit?s, manchmal ist aber eigentlich schon von Anfang an klar, wer es getan hat. Das es dann trotzdem nicht langweilig wird, zeugt von Good Writing.

Meist ist es bei mir nämlich so, dass ich das Buch aus der Hand lege, sobald feststeht wer der Mörder ist.
Warum soll ich mir furchtbare Schreibe weiter antun, wenn ich doch alles weiß, was ich wissen wollte?

Also, zusammenfassend kann man sagen, wer einen wirklich gut geschriebenen Thriller mit Story, die über Gemetzel und Lone-Wolf-Gehabe hinausgeht lesen möchte, der ist bei Stuart MacBride richtig.

Ich freue mich, dass es von ihm noch einige Bücher gibt, die ich nicht gelesen habe :)

Dienstag, 15. Februar 2011

Männer sind selbstreinigend

Ich habe mal ein paar Werbespots zusammengetragen:

Diesen , diesendiesen , und jenen

Was fällt dem geneigten Zuschauer auf?

Richtig: Es sind keine Männer in den Spots zu sehen.
Das wirft für mich jetzt einige Fragen auf: Schmutzen Männer nicht? Sind sie gar selbstreinigend?

Wenn ich mir diesen Spot so ansehe, glaube ich das eher nicht :)

Also was ist das Problem mit Männern in Waschmittelwerbung? Ich kann mir nicht vorstellen, dass alle Männer eine weibliche Person, also Mama, Freundin oder Putzfrau haben, die ihnen das Putzen und Waschen abnimmt. Diese Männer müssten sich doch unheimlich von einer männlichen Bezugsperson in der Werbung angesprochen fühlen. Oder ist es etwa immer noch so, dass in Männerdomänen das Gerücht umgeht, dass wer putzt unmännlich ist, und ausserdem einen kleinen Penis hat?

Oder ist es doch vielmehr so, dass in unserer Gesellschaft mehr oder weniger schwellig das Bild der Frau, deren gottgegebene Aufgabe es ist, es dem Mann behaglich zu machen (weil er findet es sauber ja auch besser) aufrechterhalten wird? Wissen die Konzerne etwa, dass es doch meist bei den Frauen hängenbleibt?
Oft mit den haarsträubendsten Erklärungen von Seiten der Frauen:

"Du weißt doch, Männer sehen Schmutz nicht so"
-Eventuell ein Fall für den Optiker

"Seine Mutter hat das immer gemacht"
- Der Mann ist jetzt 34!

"Er weiß halt nicht wie man den Staubsauger bedient"
- Aber er kann über die Prozessorleistung seines Rechners strunzen?

und der Klassiker:

"Er macht das doch eh nicht richtig"
- Auch Männer kennen den Spruch ´Stell dich blöd und dir gehts gut´

Jungs, an eurer Stelle wäre es mir peinlich, wenn meine Freundin vor anderen Leuten von mir spricht wie von einem Kind.

Konzerne, macht Putzmittelwerbung mit Männern drin und ich schwöre, ich werde es zumindest in Erwägung ziehen, euer Produkt zu kaufen ;)

Dienstag, 8. Februar 2011

So this is this Internet everybody is talking about.....

So, nachdem ich mich nun einige Zeit als (mehr oder weniger) stiller Mitleser an der Blogwelt erfreut habe, beglücke ich nun auch durch meinen eigenen Blog.

Das Haupthema wird Bücher sein, wahrscheinlich werden aber auch viele andere Themen hier aufkommen.


Ich hoffe es gefällt euch!

Feminines Flirren?

Wie gerade bei der Mädchenmannschaft gelesen, redet sich Josef Ackermann gerade um Kopf und Kragen.


Aber lest selbst    -.-


Was ich mich jetzt natürlich frage:

-Gibt es für feminines Flirren spezielle Fortbildungen oder Studiengänge?
-Werden diese vom Staat oder vom Arbeitgeber gefördert?
-Kann ich meinen H&M Einkauf jetzt als Arbeitsmaterial von der Steuer absetzen?

Und ganz wichtig: Overknees. Ja oder Nein?

Man möchte brechen....